Szenarien
Konzertveranstaltungen
Musical Das Musical "Children of Eden - Kinder von Eden" von Stephen Schwartz („Wicked“) ist unter den von der Bibel inspirierten und durch Rockmusik beeinflussten Musicals Ein Highlight! In perfekter Mixtur aus Pop, Folk, Rock, Reggae und Gospel wechseln sich starke und eingängige Songs mit dynamischen Chören ab. Ein Musical für die ganze Familie, live gesungen und original begleitet durch eine Liveband.
Claudia Dörr und die Musicalcompany Nürnberg gastierten im Jahr 2010 für rund zehn Aufführungen in der Grünen Halle. Der Schaupsieler und Regisseur Christopher Gottwald sowie Fiona Washbrooke (Jazztanz) unterstützen das Ensemble nachhaltig und erfolgreich bei der künstlerischen Arbeit.
Chanson Seit Ende 2009 überzeugt die französische Sängerin Dany Tollemer mit Charme und einfühlsamer Stimme in der Grünen Halle und gehörte mit ihrem Gastspiel für ein halbes Jahr quasi zum regelmäßigen Programm der Grünen Halle. Mit ihrer Show erweckt sie die Lieder der ganz großen französischen Chansonniers zu neuem Leben. Schon mit dem ersten Lied «La mer« von Charles Trenet kann sie ihr Publikum abholen. Ob Charles Trenet, Charles Aznavour, Jacques Brel oder Edith Piaf - Dany Tollemer versteht es, die Eigenart jedes Lieds zum Ausdruck zu bringen.
Die quirlige Französin ist bei ihren Auftritten gern im Publikum unterwegs. Da beeindruckt das exakte Zusammenspiel mit ihrem Pianisten Andreas. Dany Tollemer empfindet, erlebt die Lieder; so wird «La valse à mille temps« zu einer Hommage an Jacques Brel. Eigentlich muss man davon Ausgehen, das die Besucher dieses frankophilen, musikalischen Abends nichts zu Bereuen haben werden - «Non, je ne regrette rien«.
Orchester Das Symphonische Jugendblasorchester der Stadt Stein gastiert schon zum fünften Mal mit seinem kulinarischen Konzert in der Grünen Halle. Wie jedes Jahr steht der Abend unter einem Motto. Nach Bella Italia 2009 hieß es im Jahr 2010 SWING IT.
Der Auftakt lockte rund 280 Besucher in die Grüne Halle nach Fürth. Dem Publikum servierte das Ensemble einen Ohren- und Gaumenschmaus: Zwischen den Konzertblöcken kredenzten die Musiker nämlich kulinarische Köstlichkeiten, Unter Leitung von Norbert Henneberger Präsentierte das Ensemble einen bunten und Strauß an Swing- und Jazzmelodien. Beim „Tribute to Lionel“ zu Ehren des bekannten amerikanischen Jazzmusikers Lionel Hampton überzeugte besonders die 14-jährige Marie Schöttner als Solistin am Vibraphon. Die Zuhörer waren begeistert.
Klavierkonzert Unerhörtern Schwung hatte Vesko Stambolovs Deutschlanddebüt, bei dem er auch gleich exklusiv in der Grünen Halle seine CD vorstellte. "Es gibt die Welt auch jenseits von Martha Argerich oder Ivo Pogorelich", weiß der Mitgründer des Berliner Künstler-Labels meta records, Countertenor Johannes Reichert, und hat allen Grund dazu, ein klein wenig schnippisch zu klingen. Denn wer die letzten Veröffentlichungen des streng niveauorientierten, aber für alle Stilrichtungen offenen Plattenverlages verfolgt hat, denkt natürlich sofort an die außergewöhnliche Einspielung dreier Klavierkonzerte Johann Sebastian Bachs im Frühjahr. Vesko Stambolov heißt der 31-jährige bulgarische Pianist, der da so eigenwillig wie überzeugend den romantischen Blickwinkel reaktiviert und doch bei aller Verspieltheit mit Respekt für Architektur und Grenzen der Partitur interpretiert.
Rock/Fusion Koller, Mayer, Mathisen - diese drei sind nicht zu fassen: Kaum glaubt man, das Stück in eine musikalische Schublade stecken zu können, folgt die Kehrtwende in eine völlig andere Richtung. Martin Koller, Jo Jo Mayer und Per Mathisen liefern solch prickelnde Wechsel im Überfluss beim Konzert in der Grünen Halle. Dort spielten sie einen eigenwilligen Mix aus Rock, Elektronica und NuJazz und frönten ihrer Leidenschaft für die etwas härtere Gangart. Dieses exklusive Powertrio glänzte mit hochkarätiger Virtuosität und genialem Individualismus.
Koller, Mayer und Mathisen kennen sich aus Bandprojekten wie dem Vienna Art Orchestra, M. Koller´s System Distortion, Third Movement und Rebekka Bakken. Zum ersten Mal kamen sie bei einem Kurzgig auf der Frankfurter Musikmesse 2003 zusammen. Jo Jo Mayer wurde schon mit 18 Jahren von der Monty Alexander Group engagiert. Das Modern Drummer Magazine hat ihm den Titel "Drum God" verliehen. Der Norweger Per Mathisen zählt zu den besten Bassisten. Er arbeitete mit internationalen Jazz- und Popmusikern wie Geri Allen.
Newjazz/Elektro/DJing Neue Musik in neuen Räumen: Selten passten Ambiente und Ausdruck so gut zusammen wie an diesem Abend. Denn so wie sich nahe des neu entstandenen Südparks das postmoderne Markthallen-Flair mit architektonischem Esprit nach einer prosperierenden Zukunft streckt, so besitzen auch Molvaers-Klangexpeditionen eine Struktur, deren innovatives Material-Amalgam mehr den Soundbasteleien der DJ-Szene entnommen scheint als dem Harmonielehre-Unterricht in der Jazzklasse. Da kündigt sich bereits die Bandbesetzung des 1960 geborenen Norweger wie ein Versprechen zum Aufbruch an. So bilden Schlagzeug und Keyboard eigentlich nur die Stützstrümpfe einer Klangmuskulatur. Anstatt dessen werden Live-Elektronik und die Turntables zum tragenden Element. Molvaers Spiel auf der Trompete besitzt zwar Berührungspunkte zum lyrischen Tonfall eines Jan Garbarek und dem Minimalismus des späten Miles Davis, doch geht er mit seinen Ideen weit über deren Auffassung hinaus: Die Struktur seiner Kompositionen vermeidet die Affinität zur traditionellen Dramaturgie eines Musiktitels, lebt vom collagenartigen Zusammenfließen disparater Effekte, verquerer Musikzitate und chilliger Club-Sounds.





