Bühnenjubiläum: 30 Jahre

Saitenspinner

     


Einlass 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wir bitten jedoch um Spenden für eine gute Sache: Das Projekt geben wir noch bekannt.


Sa 19. November, 19.00 Uhr Fotostrecke
Saitenspinner ist eine der bekanntesten Folk-Rock-Bands aus Mittelfranken. Im November 2011 besteht die Band jetzt 30 Jahre und sie hat nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. - Im Gegenteil:
Das Repertoire umfasst neben den beliebten Saitenspinner-Titeln aus 3 CD-Veröffentlichungen früherer Jahre (fast alle in fränkischer Mundart) weit über 200 Cover-Titel. Darunter die schönsten Oldies der Beatles, Simon & Garfunkel, Stones, Eagles, Crosby, Stills, Nash & Young, usw. der 60-iger, 70-iger und 80-iger Jahre. Zudem spielt die Band viele deutsche Titel von STS, Spider Murphy Gang, Klaus Lage sowie die schönsten deutschen Schlager und Stimmungstitel und auch aktuelle Songs und Hits sind im Angebot.
Ein ganz besonderer Moment ist aber immer die Performance von Joe Cocker-Songs, die die Band einmalig interpretiert und mit Rainer Böhm als Sänger absolut authentisch darbietet (auch als Joe Cocker-Special möglich).


Mit dem Frontman und Sänger Rainer Böhm hat die Band eine unverwechselbare Stimme an Bord und Fans und Zuhörer wissen, dass es wohl in ganz Franken keine Stimme gibt, die den Joe Cocker so authentisch wiedergeben kann wie unser Rainer (nebst Joe Cocker-typischer Zuckungen, an der Figur arbeitet er noch). Das Sextett bedient diverse Akustik und E-Gitarren, Mandoline, Bass, Mundharmonika, Schlagzeug, Tasteninstrumente und besticht - als weithin bekanntes Markenzeichen - durch seinen harmonischen mehrstimmigen Satzgesang und durch echte Handgemachte Musik.


Rainer Böhm
Instrument: Seine Stimme - früher ge- fürchteter Drummer.
Geboren: Ja !! - In Ansbach.
Hobbies: Arbeiten, Computern, Skifahren und USA-Urlaube.
Ende der 60er - Anfang der 70er mit einer amerikanischen Soulgruppe im In- und Ausland als Profi unterwegs. Funk- und Schallplattenaufnahmen mit der Nürnberger Gruppe BLISTER CHAP.
Fernsehauftritt im Jahre 1979 mit dem damals aufstrebenden Thomas Gottschalk in der Sendung 18, 19 Musik. Sänger bei den bekannten Cover-Bands GANGSTER und SUPERFREAK.
Seit 1997 Mitglied bei den SAITENSPINNERN.


Manfred Ludwig
Instrument: Guild-Westerngitarre, Fender Clapton- Strat, Mandoline, Mundharmonika, Gesang.
Hobbies: Musikmachen, computern, fotografieren, Tennis spielen, karteln.
Hat mit 17 die erste Gitarre gekauft und darauf jahrelang herumgeklimpert, bis er 1981 mit Adi und Heinz die Gruppe Saitenspinner gegründet hat. Am 06. November 1981 war dann der erste Saitenspinner Live-Auftritt. Da er nie in einer anderen Band gespielt hat, ist sein musikalischer Werdegang identisch mit dem der Saitenspinner. Er ist das Urgestein der Saitenspinner - der Mann bei dem alle Fäden zusammenlaufen.


Karl Gessler
Instrument: Alles was zu ertasten, zu zupfen und zu singen ist.
Geboren: ja - in Herrieden (westlich von Nürnberg), als die Beatles gerade in Hamburg spielten.
Hobbies: hobb I (zum Bleistift Urlaub machen, Meddideraane Küche, Musik machn und horchn, Saitenspinnen). Seit 1997 Tastateur und 3. Gitarreur bei SAITENSPINNER.


Karlo Maisel
Instrument: Baß und Gesang.
Geboren: 05. Dezember 1954 in Fürth.
Hobbies: CD’s sammeln - Urlauben - Skifahren - und nicht über Computer sprechen.
In den 70er und 80er Jahren spielte und tingelte er mit der bekannten und beliebten Coverband “MADDOX” durch die Tanzsäle Frankens.
Als SAITENSPINNER im Jahre 1986 zum wiederholten Male ihren Bassisten gewechselt hatten, holte man Karlo. Seit dem 01.01.87 ist er nun einer der Hauptstützen der Band und kümmert sich vorallem um die Programmgestaltung und das Equipment.


Klaus Regler
Instrumente: E-Gitarren, Akustik-Gitarre, Bass, Gesang.
Geboren: 5. April 1959
Hobbies: Urlaub, Skifahren, Kampfsport, Fußball u.v.m.
Klaus steht seit 1980 als Gitarrist und Sänger auf der Bühne. 1984 stieg er bei "Formel 1" ein, eine der großen Oberfrankenbands der 80er, mit denen er auch heute noch ab und zu einen Gig spielt (just for fun). Über "Skyline" und "Take Five" landete er schließlich Anfang 2003 bei den Saitenspinnern und ersetzt "unseren Rudi", der seine Familie vergrößert hat und deshalb mehr Zeit für dieselbe brauchte.


Manfred Höfler
Manfred sitzt  an der Schießbude (Für Nicht-Eingeweihte: am Schlagzeug).
Seine Markenzeichen:
Die Nasenbrille und das Zitroneneis mit Sahne (Was hat das um Gottes Willen mit Schlagzeug spielen zu tun?) Anwort: Brille zum Treffen der Trommeln, Zitroneneis für einen kühlen Kopf, ha ha ha).
Übrigens: Der Manfred hat schon als 16-Jähriger für einen Eisbären (schon wieder Eis!) in der Fürther "Camera" gespielt! Na, wer kennt die Camera noch? Und wieviel war denn in DM ein Eisbär wert? Schreibt uns doch!


Text und Bilder: Manfred Ludwig
http://www.saitenspinner.de


30 Jahre Saitenspinner - vom Trio zum Sextett

Trio (1981)
Im Sommer 1981 gründen Heinz Pöhlmann, Adi Markl und Manfred Ludwig das Musiktrio Saitenspinner. Die 3 Jungs mit 2 Gitarren und einem akkustischem Bass haben dabei einfach Lust am Spielen auf „Saiten“-instrumenten und wollten nur so vor sich „hinspinnen“. Geprägt wird die Band durch die Freude an Musik von den Beatles, Crosby Stills & Nash, Simon & Garfunkel und verwandten Spielarten. Auf der anderen Seite zeigt Heinz schon ganz am Anfang seine Kreativität, indem er selbstverfasste und in fränkischer Mundart getextete Lieder in die Band einbringt, die von Beginn an ein typisches Erkennungsmerkmal der Band sind. Ganz wichtig für das Trio war der zwei- oder dreistimmige Satzgesang, der 30 Jahre lang ein bestimmendes Merkmal der Band geblieben ist.
Am 6. November 1981 tritt die Band zum 1. Mal unter dem Namen "Saitenspinner" bei einer Abschiedsparty eines Freundes in Röthenbach bei Schweinau auf. Im Fasching 1982 folgt ein Auftritt in der legendären Kellerkneipe "Mausloch" in der Nürnberger Altstadt. Im Sommer des gleichen Jahres werden wir von Jens Teichmann, dem damaligen Schmelztiegelwirt, für 3 Tage im Altstadthof im Rahmenprogramm des Bardentreffens engagiert. Diese Auftritte haben regen Zuspruch, und wir schaffen es 3 Tage eine tolle Stimmung im Altstadthof zu erzeugen, was zu zahlreichen Nachfolgegigs führte. Parallel zu diesen ersten Auftritten im „Nachtgiger“ und „Schmelztiegel“, arbeiteten wir an unserer 1. Schallplatte "Ich träum´ ja nur" (LP), die ausschließlich Eigenkompositionen in fränkischer Mundart enthielt und Ende 1983 herauskam. Lieder wie der "Tiergärtnertorplatzblues", der "Schofhuf Rock´n´Roll" wurden bei jedem Auftritt gespielt.
Anfang 1984 verlässt der Bassist Adi Markl die Band und wird durch Loni Schweiger ersetzt, der stark von Country-Musik beeinflusst ist, und dies auch teilweise im Saitenspinner-Repertoire einbringt. Nach genau einem Jahr verlässt uns Loni wieder, weil er wieder zurück zu seiner Country-Musik will. Sein Nachfolger wird der Engländer George St. George, der neben dem Bass auch eine ganz hervorragende Folkgitarre spielt. Das führt natürlich dazu, das verstärkt Folkeinflüsse auf die Band einwirken.

Quartett (1986)
Im Spätsommer 1986 steigt Karl-Heinz („Karlo“) Maisel, der vorher in der Rock-Coverband Maddox gespielt hatte als neuer Bassist ein. 1987 wird die Band komplettiert durch den Schlagzeuger Manfred Höfler, der mit Karl-Heinz Maisel schon vorher zusammengespielt hatte. Nun wurde es Zeit für die nächste LP "Titanic 1. Klass´ ", die in Fürth in der Maxstraße im Studio von Conny Wagner aufgenommen wurde. Es entstehen Songs wie "Creme de la Creme", die sich zu Publikumsrennern im Radio entwickelten. In dieser Zeit lernen wir den Nürnberger Radiomoderator Herbert Lehnert kennen, der uns für einige Samstag-Abend-Live Shows im Bayrischen Rundfunk engagiert. Es ist eine tolle Erfahrung live im Radio zu spielen (u.a. in Bayern 2 im Mittagsfunk und Lieder im Zelt) und Leute wie Paul Kuhn, Bibi Jones oder Toots Thielemans persönlich kennenzulernen. Es folgen ein paar Fernsehauftritte in der Frankenschau (2 Videoclips mit Songs der LP’s „Titanic 1. Klass’“ und „Nürnberg“) und im Frankenfernsehen.
Anfang der 90er Jahre entsteht der Kontakt zu Radio F, für die wir ganz oft auf dem legandären Truck spielen durften. Es kam zu Auftritten vor mehreren zehntausend Zuhöhrern beim Silbersee in Nürnberg und im Kennelbad in Braunschweig für „Antenne das Radio“ einem Privatsender in Niedersachsen. Wir durften eine ganze Zeit mit den Moderatoren Sigi Hoga und Michael Becker zusammenarbeiten. Sigi Hoga spielte zeitweise die Rockgitarre als Gastmusiker bei uns mit und Michael Becker war ab und zu als „Mit-Sänger“ beim „Tiergärtnertorplatzblues“ dabei. Da Radio F als Partner der Nürnberger Nachrichten seine Veranstaltungen stark bewarb, waren wir in dieser Zeit ganz stark in der Öffentlichkeit präsent.

Quintett (1994)
1994 entsteht das dritte Album "Nürnberg", das erstmals nur als CD erschien. Die Aufnahme erfolgt in Cadolzburg im Powerstation-Studio von Lothar Schrems. Im gleichen Jahr ergänzen wir uns durch den "gelernten" Rockgitarristen Rudi Grimm aus Bad Windsheim. Ende 1996 verlässt Heinz Pöhlmann die Band. Es kommt zu unschönen gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen der Namensrechte und zu einem gerichtlichen Vergleich, der dazu führt, dass die Saitenspinner unter ihrem alten Namen weitermachen können.

Sextett (1997)
Anfang 1997 steigen unser neuer Sänger und Frontmann Rainer Böhm und der Keyboarder Karl Geßler in die Band ein. Beide haben eine gemeinsame Vergangenheit in der Band "Superfreak" und kommen aus Ansbach. Die neu formierten Saitenspinner entwickeln sich stilistisch weiter ohne die alten Wurzeln zu vernachlässigen und bekommen viele neue Auftrittsmöglichkeiten hinzu. Rainer kann durch seine Joe-Cocker-Interpretationen überzeugen, und die Band bekommt neue Impulse dadurch, dass verstärkt Classic-Rock im Programm gespielt wird.
2003 ersetzt der Gitarrist Klaus Regler die Stelle von Rudi Grimm und läutet damit unsere bislang letzte personelle Veränderung ein. Er brachte mehr „Rockiges“ in die Band ein, man kann aber sagen, dass die Idee der "Ursaitenspinner", schöne Lieder zu spielen, mit viel harmonischem und mehrstimmigem Gesang, bis zum heutigen Tag das Grundgerüst der Band darstellt. Nach 30 Jahren ist die Lust am Musizieren und Leute zu erfreuen kein bisschen weniger geworden. Im Gegenteil! Neben den genannten Musikern der Band haben wir eine, z.T. seit mehr als 20 Jahren, gut eingespielte Roadcrew. Die setzt sich zusammen aus Werner („Axe“) Baumann, Reiner Schulz und Daniel („Danny“) Berndt, sowie unseren Techniker und Profi am Mischpult Helmut Meier.


Öffnungszeiten
und Einlass

entnehmen Sie bitte den Informationen zur jeweiligen Veranstaltung.